© 2017 klingzeug | barockensemble

BIOGRAPHIE ENSEMBLE

klingzeug wurde 2011 in Innsbruck gegründet, um ein Experimentierfeld für Alte Musik zu schaffen. Seither entstanden Programme für die unterschiedlichsten Besetzungen. Mit Offenheit und Neugierde für die Kunst der Vergangenheit, aber stets mit einem Ohr für die Gegenwart, widmet sich das Ensemble den verschiedensten Aspekten der Barockmusik. Eine schlüssige Dramaturgie nimmt in den Aufführungen, die mitunter in ungewöhnliche Bahnen gelenkt werden, einen ebenso wichtigen Stellenwert ein wie das zum Klingen bringen von selten gespielter Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Interdisziplinäre Projekte, das Bespielen ungewöhnlicher Orte und das Gewinnen eines neuen Publikums sind eine Herzensangelegenheit des Ensembles. 

Bisher war klingzeug unter anderem regelmäßig bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, im Rahmen der Konzertreihe musik+, bei Jeunesse Österreich und den Tiroler Barocktagen zu Gast. Konzerte im Austrian Cultural Forum in London, bei den Liechtensteiner Gitarrentagen LIGITA und beim Kalterer Orgelherbst haben klingzeug auch im Ausland bekannt gemacht.

Die Musikerinnen von klingzeug studierten Historische Aufführungspraxis an der Royal Academy of Music in London, der Universität der Künste in Berlin, der Hochschule für Musik und Theater in München und der Schola Cantorum Basiliensis. Sie spielen in Ensembles wie dem Orchestra of The Age of Enlightenment, der Akademie für Alte Musik Berlin, dem European Union Baroque Orchestra, der Accademia Montis Regalis, der Vokalakademie Berlin, Concerto Stella Matutina u.a. und musizierten unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, René Jacobs und Attilio Cremonesi.

 

Das Projekt 4/HALBIERT, eine Kooperation zwischen klingzeug und dem zeitgenössischen Duo VI:TO, wurde für 2018 / 2019 in das Förderprogramm „New Austrian Sound Of Music“ des Österreichischen Bundes aufgenommen.

„…Das junge Tiroler Ensemble „Klingzeug“ pflegt einen erfrischend

unkonventionellen, kreativen Zugang zu Alter Musik….“

ANNA TAUSCH
Barockcello, Blockflöte

künstlerische und konzeptionelle Leitung von klingzeug

Barockcellostudium in Linz, Berlin und München, wo sie 2016 ihr Masterstudium bei Kristin von der Goltz mit Auszeichnung abschloss. Davor studierte sie in Innsbruck Blockflöte und modernes Cello.


Sie spielte mit den Barockensembles Trigonale Ensemble in Residence, Münchner Barocksolisten, La Banda, der Akademie für Alte Musik Berlin, Radio Antiqua, Stella Matutina, Dianthus Ensemble, Tiroler Barockinstrumentalisten, Academia Jacobus Stainer und war bei verschiedenen namhaften Festivals zu Gast. (Festival d´Ambronay, Trigonale, Festwochen für Alte Musik Innsbruck, Tage Alter Musik Regensburg, Osterfestival Tirol)

Anna ist Mitbegründerin von Vierhalbiert, einem Quartett für Alte und Neue Musik.

Die Entwicklung neuer Programme für klingzeug, dessen Gründungsmitglied sie ist, schafft den Raum, das Interesse an zeitgenössischen Kunstformen mit der Musik des Ensembles zu verbinden und Innsbruck als den Lebensmittelpunkt ihrer Familie kulturell mitzugestalten. 

Außerdem gibt sie die Leidenschaft für ihre beiden Instrumente an der Landesmusikschule Kramsach an Schüler jeden Alters weiter.

CLAUDIA NORZ

Barockgeige

künstlerische und konzeptionelle Leitung von klingzeug


Claudia Norz studierte moderne Violine und Elementare Musikpädagogik am Mozarteum in Innsbruck bevor sie nach London zog, um sich an der Royal Academy of Music auf Historische Aufführungspraxis zu spezialisieren. 2012 schloss sie das Masterstudium Barockgeige mit Auszeichnung ab.

Zu ihren Lehrern zählten Walter Reiter und Elizabeth Wallfisch.Sie nahm an Meisterklassen mit Rachel Podger und Midori Seiler teil und spielte unter Sir John Eliot Gardiner, Lars Ulrik Mortensen und Laurence Cummings. Claudia war Mitglied des European Union Baroque Orchestra 2012, mit dem sie durch ganz Europa tourte, der Académia Baroque Européenne d’Ambronay 2013 unter der Leitung von Leonardo Garcia Alarcon und erspielte sich einen Platz im The Ann and Peter Law OAE Experience 2015 vom Orchestra of the Age of Enlightenment.
Claudia konzertiert regelmäßig mit OAE, La Serenissima, Classical Opera und Music for Awhile. 

Seit Oktober 2014 unterrichtet sie am Tiroler Landeskonservatorium.

Claudia ist zuständig für die kleinen Besonderheiten, die in jedem Konzert von klingzeug ihren Platz finden und prägt mit ihrem Sinn für Dramaturgie die frische und kritische Herangehensweise des Ensembles an das klassische Konzerterlebnis.